die Allgäuer Drachen
  Krankheiten
 
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Anmerkung vorab: Die hier aufgelisteten Krankheiten und mögliche Behandlungen sind kein medizinischer Rat, sondern sind lediglich Erfahrungswerte, die keinen Tierarzt ersetzen. Es ist unverantwortlich, auf eigene Faust herumzudoktern und (frei erwerbliche) Medikamente zu verabreichen!! Bitte bei einem Verdacht lieber einmal mehr zu einem reptilienkundigen Tierarzt gehen, als das Leben seines Tieres auf´s Spiel zu setzen!


Als Krankheiten können auftreten:

ein Service der Tierarztpraxis Biron in Düsseldorf - Stand: 26.03.2009    

Ein Einzeller, der sehr gefährlich ist, da er sehr ansteckend ist. Infizierte Tiere sofort in Tierärztliche Behandlung und in Quarantäne setzen. Nicht mit anderen Tieren in Berührung kommen lassen. Mehrmalige Abgabe einer Kotuntersuchung ist unerlässlich! Wichtig ist auch, dass nur 2 (C. serpentis und C. saurophilum ) der insgesamt ca. 30 Erreger der Cryptosporidien gefährlich sind für unsere Tiere.


Anzeichen dazu sind:

Gewichtsverlust, Lethargie, wässriger Durchfall, Erbrechen


Oxyuren

haben die Tiere in geringer Anzahl in sich. Stress, zum Beispiel bei einem Umzug, Börse, einsetzen in eine neue Gruppe, kann aber kurzfristig eine Vermehrung begünstigen. Mehrmalige Abgabe  einer Kotuntersuchung, sowie der Besuch des Tierarztes, ist unerlässlich!


Anzeichen dazu sind:

Wässriger, stinkender Durchfall


Kokzidien

Einzelliger Parasit, nicht ganz leicht nachzuweisen, in einem Terrarium kann daraus leicht eine Superinfektion entstehen. Mehrmalige Abgabe  einer Kotuntersuchung, sowie der Besuch des Tierarztes, ist unerlässlich!

Anzeichen dazu sind:
wässriger Durchfall, Gewichtsverlust, Dehydration, wenig Hunger



Rachitis

Eine Stoffwechselstörung die durch Mineralstoff- und Vitamin D Mangel ausgelöst wird. Die Erkrankung löst eine Verformung des Knochenbaus aus, diese kann sich soweit fortschreiten das das Tier nicht mehr fressen kann und verhungert. Im Anfangsstadium heilbar. Wichtig eine regelmäßige Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen ist deshalb unerlässlich.


Anzeichen dazu sind:

Weiche unförmige Kiefer, weiche Knochen, schlechte Eierbildung, Aufnahme von Bodengrund


Legenot

Es kann passieren, dass ein Weibchen keine passende Stelle zur Ablage ihrer Eier findet oder die gegebenen nicht annimmt. Daraus kann sich eine Legenot entwickeln, die unter Umständen auch das Leben des Weibchens kostet. Abhilfe könnte schaffen, wenn man zusätzlich ein paar feuchte Höhlen anbietet, die sowohl in der wärmeren als auch der kälteren Seite des Terrariums stehen können. Nicht alle Weibchen legen ihre Eier dort ab, wo es warm ist, einige bevorzugen auch die kälteren Regionen eines Terrariums. Wenn das nichts hilft, sollte man zum reptilienkundigen Tierarzt, der über weitere Vorgehensweise entscheiden kann. Diese wären evtl. ein Röntgenbild und bei Bedarf das verabreichen eines wehenfördenden Mittels.


Anzeichen dazu sind:

Keine Eiablage ersichtlich, Überfälligkeit der Eiablage, Umfangzunahme des Weibchens


Wunden und Bissverletzungen

Treten eventuell während der Paarungszeit bei Paarungsbissen oder auch bei kleinen Rangeleien unter den Tieren  mal auf. Mit einer sterilen Kochsalzlösung kann man die Wunden reinigen und danach mit Betaisodona Lösung desinfizieren. Bei größeren Wunden sollte man den reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen.


Häutungsprobleme

Können bei zu trockener, zu feuchter und fehlender feuchter Höhle entstehen. Achten sollte man darauf, dass die alte Haut an den Zehen vollständig weg ist, da es sonst zu Abschnürungen kommen kann und im Extremfall die Gliedmaßen absterben können. In seltenen Fällen kann auch ein Vitamin A Mangel für die schlechte Häutung verantwortlich sein.


Verstopfung

Tritt dann auf wenn die Tiere verstärkt Bodengrund zu sich nehmen, aufgrund von fehlendem Mineralien oder Parasitenbefalls. Deshalb ist wichtig ein kleines Schälchen mit Sepia oder Kalziumcitrat im Terrarium anzubieten.  Auch hier muss ein Tierarzt zu Rate gezogen werden!

Anzeichen dazu sind:
Blauschwarzschimmernde Haut in der Darmregion.

Des weiteren sind Flagellaten, Amöben, Salmonellen und Milben mögliche Krankheitserreger.

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